Stammtisch-Geschichten
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Quality Time: Wisch dein Smartphone nach links …

Warum du und dein Smartphone nicht immer ein Match seid.

Du sitzt mit Freunden an eurem Stammtisch. Links von dir beginnt eine Freundin gerade von ihrer neuen Bekanntschaft zu berichten. Sie, mehrfach prämierte Barkeeperin, erzählt, wie dieser ansonsten unscheinbare Typ an ihren Bartresen trat und sie fragte, was sie denn trinken mag. Verschmitztes Lächeln, intensive Blicke, und hin und weg war sie. Gerade als sie über den weiteren Verlauf des Abends zu erzählen beginnt, passiert es: Ein „Piiiiing“ ertönt aus dem Gerät vor dir. Und du? Du greifst instinktiv danach und prüfst, wer gerade mal wieder an dich gedacht hat. Keinen Gedanken verschwendest du daran, dass du mit dem Griff zum Smartphone eure Quality Time gestört hast. 

Menschen und ihr Smartphone:

Das Smartphone ist das Tor zur Welt. Bis zu 100-mal schauen Menschen auf ihr Smartphone – täglich! In Österreich in Summe 3,1 Stunden und damit mehr als für Schule/Weiterbildung, persönliche Beziehungspflege, und praktisch gleich viel wie für sonstige Freizeitaktivitäten (künstlerische und kulturelle Tätigkeiten, Sport oder Bücher). Das Smartphone aggregiert zwar viele zuvor fragmentierte Einzeltätigkeiten wie Musikhören, Telefonieren, Nachrichtenlesen, Videoschauen und Informationsbeschaffung, aber es hat mittlerweile einen so hohen Stellenwert eingenommen, dass viele Menschen nicht mal mehr für Geld oder andere Anreize darauf verzichten wollen. Gemäß einer weltweiten Studie der LMU München würden 74 % der befragten Personen nicht einen Monat lang auf ihr Handy verzichten, auch nicht für einen Tag mit ihrem Lieblingsstar. 56 % der befragten Personen würden auch nicht für eine 10 %ige Gehaltserhöhung einen Monat auf ihr Smartphone verzichten, 50 % würden es auch nicht für eine extra Woche Urlaub machen und 41 % auch nicht für 1.000 Euro.

Match oder Nicht-Match, das ist hier die Frage.

So hilfreich das Smartphone auch sein mag, es kann auch schnell zur Belastung werden: ständige Erreichbarkeit, das unangenehme Gefühl etwas zu verpassen, das ständige Bedürfnis unsere Inhalte mit anderen teilen zu müssen. Gerade die Social-Media-Nutzung zeigt eine paradoxe Entwicklung: auf der einen Seite verbringt ein Mensch gemäß einer Hochrechnung von mediakik (2016) 5,33 Jahre seines Lebens auf Social Media. Auf der anderen Seite haben gemäß Statistik Austria über 60 % der Österreicher das Gefühl, nicht ausreichend Zeit für sich selbst und über 55 % der Österreicher das Gefühl, nicht ausreichend Zeit für Freunde und Familie zu haben. 

So viel Zeit muss sein

Smartphone, WhatsApp und Social Media können echte Quality Time nicht ersetzen. Fakt ist: 1998 war die digitale Welt eine kurze Pause vom realen Leben, während heute das reale Leben eine kleine Pause von der digitalen Welt ist. Umso wichtiger ist es, dass man der persönlichen Beziehungspflege ihren ungestörten Raum gibt. Unsere Empfehlung lautet deshalb: Wenn du mit Freunden an eurem Stammtisch bei einem Bier sitzt, dann lasst eure Smartphones am besten in der Tasche. Wir sind uns sicher, ihr findet im persönlichen Gespräch eine bessere Verbindung. 

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